Steuern & Gehalt · Arbeitszeit

Stundenlohnrechner 2026

Rechnen Sie Monatslohn, Jahresgehalt und Stundenlohn ineinander um – mit sichtbarer Formel, Sonderzahlungen und einem Vergleich zum Mindestlohn.

Formel geprüft Mindestlohn 2026 100 % lokal

Ihre Angaben

Wählen Sie aus, welcher Lohn bereits bekannt ist.

Der Rechner verwendet 52 bezahlte Wochen pro Jahr. Urlaub und Feiertage mindern bei einem festen Monats- oder Jahresgehalt nicht den vertraglichen Durchschnittslohn.

Vertraglicher Bruttostundenlohn20,19 €

bei durchschnittlich 173,33 bezahlten Stunden pro Monat

Monatliches Brutto3.500,00 €
Jährliches Brutto42.000,00 €
Effektiv inkl. Sonderzahlungen20,19 €
Überstundenvergütung pro Monat0,00 €
Mindestlohn 2026 erreicht

Der vertragliche Stundenlohn liegt 6,29 € über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 €.

Rechenweg

Die Umrechnung bleibt sichtbar.

Bezahlte Stunden pro Jahr
2.080 Std.
Grundgehalt pro Jahr
42.000,00 €
Sonderzahlungen pro Jahr
0,00 €
Überstundensatz inkl. Zuschlag
25,24 €
Ihre Angaben werden ausschließlich in diesem Browser berechnet und nicht gespeichert.
Ergebnis verstehen

Was bedeuten diese Zahlen?

Aus 42.000,00 € Grundgehalt und 2.080 bezahlten Jahresstunden ergibt sich ein vertraglicher Bruttostundenlohn von 20,19 €.

Vertraglicher Stundenlohn

Grundgehalt geteilt durch die durchschnittlichen bezahlten Stunden. Sonderzahlungen werden hier bewusst nicht eingerechnet, damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt.

Effektiv inklusive Extras

20,19 € je Stunde berücksichtigen die eingetragene jährliche Sonderzahlung. Ob eine Zahlung für den gesetzlichen Mindestlohn anrechenbar ist, hängt von ihrem Zweck und den Zahlungsbedingungen ab.

Überstunden

0,00 € sind eine Szenariorechnung für 0 Stunden mit 25 % Zuschlag. Ein Zuschlag entsteht nicht automatisch allein durch Mehrarbeit.

Alle Ergebnisse sind Bruttowerte. Für die Auszahlung nach Steuern und Sozialabgaben verwenden Sie anschließend den Brutto-Netto-Rechner. Tarifliche oder branchenspezifische Mindestlöhne können höher sein.

Berechnungsgrundlage

Wie wird der Stundenlohn aus dem Monatsgehalt berechnet?

Ein Monat hat nicht immer gleich viele Arbeitstage. Deshalb wird ein festes Monatsgehalt nicht durch die Stunden eines einzelnen Kalendermonats geteilt. Der Rechner verteilt die vereinbarte Wochenarbeitszeit auf 52 bezahlte Wochen und anschließend auf zwölf Monate.

Die Formel mit 52 Wochen

Die durchschnittlichen Monatsstunden ergeben sich aus Wochenstunden × 52 ÷ 12. Bei 40 Wochenstunden sind das 173,33 Stunden. Der Stundenlohn lautet dann: Monatsbrutto × 12 ÷ (Wochenstunden × 52). Ein Monatslohn von 3.500 Euro entspricht damit rund 20,19 Euro brutto pro Stunde.

Wochenstunden

Vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit – nicht nur tatsächlich anwesende Stunden.

52 Wochen

Ein festes Gehalt wird grundsätzlich auch während bezahltem Urlaub und an Feiertagen fortgezahlt.

Bruttowert

Der Stundenlohn wird vor Lohnsteuer und Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung ausgewiesen.

Warum Sonderzahlungen separat erscheinen

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Boni erhöhen das Jahreseinkommen, gehören aber nicht immer zum festen Grundgehalt. Der Rechner zeigt deshalb sowohl den vertraglichen Stundenlohn aus dem Grundgehalt als auch einen effektiven Vergleichswert inklusive der eingetragenen Extras. So bleibt sichtbar, worauf die jeweilige Zahl beruht.

Überstunden und Zuschläge sind zwei verschiedene Dinge

Mehrarbeit führt nicht automatisch zu einem bestimmten Zuschlag. Ob und wie Überstunden vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden, richtet sich nach Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung. Das Feld für den Zuschlag ist deshalb eine frei wählbare Szenarioannahme und keine gesetzliche Zusage.

Wie ist der Mindestlohnvergleich zu lesen?

Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto je Zeitstunde. Der Rechner vergleicht diesen Wert mit dem festen Grundlohn. Für einzelne Beschäftigtengruppen gelten Ausnahmen; außerdem können Branchenmindestlöhne oder Tarifverträge höhere Untergrenzen vorsehen. Bei pauschalen Monatsgehältern muss die Vergütung für die tatsächlich geleisteten Stunden die anwendbare Untergrenze erreichen.

Offizielle Grundlagen

Datenstand: Juli 2026

Bundesministerium für Arbeit und SozialesGesetzlicher MindestlohnHöhe, Geltungsbereich und Hinweise zu AusnahmenHier ansehen
Bundesministerium der JustizFünfte Mindestlohnanpassungsverordnung13,90 Euro ab 2026 und 14,60 Euro ab 2027Hier ansehen

Häufig gestellte Fragen

Warum wird mit 4,33 Wochen pro Monat gerechnet?

52 Wochen geteilt durch zwölf Monate ergeben durchschnittlich 4,333 Wochen. Das ist für ein gleichbleibendes Monatsgehalt aussagekräftiger als die Arbeitstage eines einzelnen Monats.

Ist Urlaub bei der Rechnung abgezogen?

Nein. Bei einem festen Monats- oder Jahresgehalt sind Urlaubstage bezahlt. Der vertragliche Durchschnittslohn verteilt das Gehalt deshalb auf 52 bezahlte Wochen. Für Selbstständige oder rein produktive Stunden kann eine andere Kalkulation sinnvoll sein.

Zeigt der Rechner den Nettostundenlohn?

Nein. Alle Werte sind brutto. Die persönliche Nettobelastung hängt von Steuer- und Sozialversicherungsmerkmalen ab. Nutzen Sie dafür den Brutto-Netto-Rechner.